Aller Anfang ist schwer; dank spezifischer Hilfe kann aber Schaden vermieden werden.


 

Der Führungsstil ist zwar stark vom Charakter und der Persönlichkeit der einzelnen Führungs-kraft abhängig. Trotzdem gibt es grundsätzliche Führungs-Werkzeuge, die - richtig angewendet - grossen Schaden vermeiden können.

 

Meistens werden Nachwuchskräfte ja ins kalte Wasser geworfen und müssen selbst schwimmen lernen. Also "learning by doing".

Im Prinzip keine schlechte Methode, wenn es dabei nicht um die teuerste Ressource ginge; nämlich um Ihre MitarbeiterInnen. 

 

 

Natürlich gibt es Führungsausbildungen in denen die wichtigsten Führungs-grundsätze und -regeln gelernt werden können. Und manchmal können Sie Ihre Nachwuchskraft sogar auch noch führungstechnisch begleiten. Nur, sind Sie neutral genug für Ihre Nachwuchskraft. Kann er/ sie wirklich mit allen Fragen und Situationen zu Ihnen kommen? Wenn Sie merken, dass dies nicht der Fall war, ist es in der Regel zu spät. Also warten Sie nicht, bis Ihre besten MitarbeiterInnen die Nase so voll haben, dass sie zur Konkurrenz gehen...

 

Geben Sie daher Ihrer Nachwuchskraft eine erste Zeit jemanden zur Seite, der situationsbedingt auch kurzfristig konkrete Führungsfragen aufgreifen kann, Vorgehensmöglichkeiten aufzeigt und wo nötig mit ihm/ ihr Vorgehensweisen übt und mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Und der gleichzeitig auch dafür sorgt, dass seine Persönlichkeit reifen kann und bestehende Barrieren aus seiner Jugend und oder schwierige Charaktereigenschaften abgebaut und aufgelöst werden.